Wenn es um Action-Rollenspiele<\/strong> im Stile von Diablo<\/strong> geht, dann ist der Name Erich Schaefer<\/strong> naheliegend. Der Diablo-Erfinder meldet sich nun zur\u00fcck und will das Genre revolutionieren. Diablo 2<\/p><\/a> beteiligt, w\u00e4hrend Schaefer schon zuvor zusammen mit seinem Bruder Max und David Brevik die erste Version von Diablo erschaffen hat. Brevik und die Schaefer-Br\u00fcder gr\u00fcndeten sp\u00e4ter die Flagship Studios und arbeiteten an Hellgate: London<\/p><\/a>. Wenig sp\u00e4ter zog es Erich Schaefer zu Runic Games weiter, wo er an der Torchlight<\/p><\/a>-Reihe beteiligt war.
Dies hat Schaefer in einem Interview mit Venturebeat verraten, wo er bekannt gibt, fortan als Kreativchef bei Moon Beast Productions<\/strong> zu arbeiten. Zusammen mit Phil Shenk und Peter Hu, die ebenfalls fr\u00fcher bei Blizzard North t\u00e4tig waren, wollen sie ein Action-Rollenspiel erschaffen, welches die Probleme des Genres l\u00f6sen soll.
\n<\/p>Action-Rollenspiel mit neuem Progressionssystem<\/h2>\n
Einen Titel oder ausf\u00fchrliche Details gibt es bisher noch nicht zu dem geplanten Projekt. Das Team rund um Schaefer, Shenk und Hu hat jedoch gro\u00dfe Ziele, denn sie wollen nichts anderes, als das “Genre der isometrischen Action-Rollenspiele neuerfinden”. Dabei beziehen sie sich einerseits auf das Fortschrittssystem in heutigen Action-Rollenspielen, als auch auf die laut Sch\u00e4fer fast immer gleiche Ausgangslage.
“Sie [Action-Rollenspiele] sind im Grunde alle das gleiche Spiel. Sie haben eine 4X-Struktur. Sie haben f\u00fcnf Klassen und jede hat einen Fertigkeitsbaum”, so Schaefer. Daran k\u00f6nne man arbeiten. “Wir haben Ideen, wie wir das Genre ver\u00e4ndern k\u00f6nnen, indem wir einen anderen Ansatz f\u00fcr die Progression w\u00e4hlen und versuchen, einige der Probleme zu l\u00f6sen, mit denen PvE-Spiele zu k\u00e4mpfen haben, insbesondere Spiele wie die Diablo-Reihe”, f\u00fchrt Shenk im Interview mit Venturebeat<\/a> weiter aus.
Ins Detail gehen die beiden, sowie auch Peter Hu nicht. Der Grund daf\u00fcr ist recht einfach: Noch gibt es gar kein wirkliches Spiel. Das Team arbeitet derzeit an einem Prototypen, den sie ausgew\u00e4hlten Partnern demn\u00e4chst vorstellen wollen. Der Plan sei es, eine verf\u00fcgbare Engine zu nehmen und auf Multi-Plattform abzuzielen. In Stein gemei\u00dfelt ist das nat\u00fcrlich alles noch nicht.
\nKleines Team, gro\u00dfe Ambitionen<\/h2>\n
W\u00e4hrend das Entwicklerstudio somit recht gro\u00dfe Ziele verfolgt, wird die Umsetzung wohl noch ein ganzes St\u00fcck Zeit in Anspruch nehmen. Das liegt auch daran, dass Moon Beast Productions ein bisher wirklich kleines Unternehmen ist: Gerade einmal zw\u00f6lf Mitarbeiter, Schaefer, Hu und Shenk schon inbegriffen, arbeiten derzeit an dem Prototypen.
Daf\u00fcr will man mit Erfahrung punkten: Hu und Shenk waren ma\u00dfgeblich an
Jetzt will Schaefer noch einmal etwas Neues versuchen: “Ich m\u00f6chte an Projekten arbeiten, die Spa\u00df machen und wirklich versuchen, etwas anderes zu machen.” Damit ist er nicht der einzige Ex-Blizzard-Entwickler. Im September 2020