Mei is des s\u00fc\u00df!<\/strong><\/p> Wer den Film bislang nicht gesehen hat, sollte das tunlichst vor dem Spiel hinter sich bringen \u2013 da sich das Game nicht nur an Schl\u00fcsselszenen dicht an die Handlung des Kinoabenteuers h\u00e4lt, werden viele Gags und \u00dcberraschungen nat\u00fcrlich vorweggenommen. So viel jedoch darf verraten werden: Die Erde befindet sich an der Schwelle des Untergangs, der Angriff der Marsianer unter dem gef\u00fcrchteten \u00bbRegulator\u00ab und seinem Oberschergen Jens Maul hinterl\u00e4sst die einheimischen Streitkr\u00e4fte praktisch wehrlos. <\/p> <\/p> Das Spiel hat dankbarerweise nichts mehr mit dem spielbaren Verbrechen zu tun, das parallel zum ersten Bully-Film \u00bbDer Schuh des Manitu\u00ab auf die Menschheit losgelassen wurde. Statt eines billigen Actiontitels habt ihr es hier mit einem erstaunlich klassischen Point-n-Klick-Adventure zu tun. Mit zwei Mausklicks habt ihr alles im Griff, k\u00f6nnt euren Weltraum-Heroen quer \u00fcber den Bildschirm schicken und alles und jeden untersuchen lassen \u2013 woraufhin in den meisten F\u00e4llen nat\u00fcrlich ein herrlich alberner Kommentar vom Stapel gelassen wird. Nat\u00fcrlich sammelt ihr allerlei Gegenst\u00e4nde ein, die sich im einfach zu bedienenden Inventar kombinieren und mit der Umgebung benutzen lassen.<\/p> <\/p> Das Spiel ist in sechs Kapitel aufgeteilt, in denen ihr jeweils eine spezifische Aufgabe l\u00f6sen m\u00fcsst. Um das zu schaffen, warten nat\u00fcrlich erst viele kleine Untermissionen auf euer Trio: Jede Menge Dinge finden, eine Brille reparieren, einen zickigen Computer mit Strom versorgen, einer Wache das Fliegen beibringen usw. Ihr kontrolliert nur ein Mitglied des Trios, wobei der Protagonist immer wieder wechselt. Da die Locations ziemlich klein und beschr\u00e4nkt sind, zwingt euch das Programm sehr oft zum Hin- und Herlaufen zwischen zwei Orten. Schon alleine aufgrund des schleichenden Laufstils eures Helden wird dadurch die Spielzeit gestreckt, was aber im Endeffekt auch nichts n\u00fctzt: Nach sp\u00e4testens zehn Stunden ist die Erde befreit, die Anwesenden laden zum Gruppenkuscheln und einer Extra-Portion K\u00e4se-Sahne. Um den Adventure-Alltag etwas aufzulockern, sind auch vier Mini-Games integriert, die nach und nach freigeschaltet werden: <\/p> <\/p> Der Mars macht mobil!<\/strong><\/p> Die technische Seite des Traumschiffs ist zwar keine Katastrophe, l\u00e4sst sich aber bei weitem nicht mit Adventure-Herzogen wie Runaway vergleichen. Das beginnt schon bei der Installation, w\u00e4hrend der man mit nervender, nicht abbrechbarer Hintergrundmusik zum Runterdrehen der Lautst\u00e4rke gezwungen ist. Vor Spielbeginn r\u00f6delt der Kopierschutz noch eine schiere Ewigkeit an der CD herum, dann stehen noch die langen Ladezeiten vor dem Spielvergn\u00fcgen. Seid ihr endlich im Game gelandet erwarten euch etwas zu sterile Renderszenarien in zwei Aufl\u00f6sungen. Tiefpunkt der Optik sind leider die Figuren, die zwar an sich ihren Film-Pendants recht \u00e4hnlich sehen, aber leider grottig animiert sind. Die \u00dcberg\u00e4nge zwischen einzelnen Animationen (von Stillstand zu Gespr\u00e4ch beispielsweise) wirken abgehackt, die Laufbewegungen sehen unnat\u00fcrlich aus.<\/p> <\/p> <\/p> Witziges Adventure mit lauwarmen R\u00e4tseln und netter Optik.<\/p><\/div><\/div> <\/div> \n\n Das Weltall ist entgegen der vorherrschenden Meinung nicht tiefschwarz, sondern eher rosa \u2013 wovon sich Besucher des gerade h\u00f6chst erfolgreich laufenden Bully-Films (T)Raumschiff Surprise \u2013 Periode 1 selbst \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. P\u00fcnktlich zum Kinostart purzelte auch das offizielle Spiel zum Film in die Gesch\u00e4fte: Der \u00fcbliche Lizenz-Mist oder doch die ber\u00fchmte Ausnahme von der Regel?<\/p>\n","protected":false},"author":563,"featured_media":3202694,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_yoast_wpseo_title":"(T)Raumschiff Surprise: Periode 1 - Test, Adventure, PC","_yoast_wpseo_metadesc":"Das Weltall ist entgegen der vorherrschenden Meinung nicht tiefschwarz, sondern eher rosa \u2013 wovon sich Besucher des gerade h\u00f6chst erfolgreich laufenden Bully-Films (T)Raumschiff Surprise \u2013 Periode 1 selbst \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. 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Die Figuren sehen ihren Film-Vorbildern einigerma\u00dfen \u00e4hnlich.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure><\/figure>Letzte Hoffnung ist das am \u00bbArsch des Universums\u00ab befindliche (T)Raumschiff Surprise, das durch eine Zeitreise zur\u00fcck in die Vergangenheit, und dort die Besiedlung des Mars zur G\u00e4nze verhindern muss. An Bord: Die etwas tuckige Crew um K\u00e4ptn Kork, Wissenschaftsoffizier Spucky und Chefingenieur Schrotty, mit m\u00e4\u00dfiger Arbeitsmoral, rosa Kabinen und einer Schw\u00e4che f\u00fcr K\u00e4se-Sahne, die sich eigentlich gerade f\u00fcr die Wahl zur Miss Waikiki vorbereiten… <\/figure><\/td><\/tr>
Das etwas \u00fcberdimensionierte Inventar ist leicht zu bedienen.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure><\/figure><\/strong><\/p>Space Taxi to the Sky!
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Spucky’s Dance Beat: Die Mini-Spielchen sind kurzzeitig recht unterhaltsam.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure><\/figure> Ein Rhythmus-Game, in dem man mit Timing die korrekte Pfeiltaste dr\u00fccken muss, w\u00e4hrend im Hintergrund die Surprise-Besatzung die H\u00fcften schwingt. Ein Simpel-Shooter, in dem man vom Space Taxi aus angreifende Marsianer abwehren muss. Oder ein heiteres Ritter-Weitkatapultieren. Alle Zwischenspielchen sind leicht zu bedienen und sehr kurz, aber eine nette Abwechslung. <\/figure><\/td><\/tr>
Die Hauptfiguren werden von ihren Film-Pendants vertont.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure><\/figure>Daf\u00fcr ist die Akustik umso gelungener: Netterweise hat sich die Kerncrew der Surprise selbst vors Mikro gestellt, so dass ihr die Stimmen von Michael Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz zu h\u00f6ren bekommt \u2013 andere Rollen wie die von K\u00f6nigin Metapha werden von unbekannten Sprechern \u00fcbernommen. Euch erwarten sehr viele Multiple Choice-Dialoge, bei denen der typische Bullyparade-Witz nicht zu kurz kommt \u2013 das bedeutet nat\u00fcrlich auch jede Menge bayerisches Geschw\u00e4tz, so dass alle Spieler oberhalb des Wei\u00dfwurst\u00e4quators durchaus Probleme mit Ausdr\u00fccken wie \u00bbPfiati!\u00ab bekommen k\u00f6nnten. Leider h\u00e4ufen sich Schreibfehler, au\u00dferdem gibt es speziell bei K\u00e4ptn Kork gelegentliche Soundaussetzer. Au\u00dferdem lassen sich die teils etwas ausufernden Mono- und Dialoge nicht abbrechen, so dass ein versehentlicher Klick mit einer labertaschigen Wiederholung des eben geh\u00f6rten quittiert wird. Eurer Neugierde k\u00f6nnt ihr \u00fcbrigens freien Lauf lassen, alles anschauen und jede Person mehrmals befragen\u00a0 \u2013 Sackgassen gibt es hier nicht, au\u00dferdem d\u00fcrft ihr jederzeit den Spielstand sichern. Begleitet werdet ihr von witzigem Ingame-Sound, der nicht zuf\u00e4llig an Fahrstuhlmusik erinnert.
\u00a0\n\nFazit<\/strong><\/h3>\n\n\nMit dem Film konnte ich nicht viel anfangen, das Spiel ist schon mehr mein Fall \u2013 allerdings auch nur recht knapp. Dankbarerweise haben wir es hier nicht mit dem \u00fcblichen Lizenz-Schnellschuss, sondern einem durchaus bemerkenswerten Adventure zu tun, dem allerdings noch etwas zus\u00e4tzliche Entstehungszeit gut getan h\u00e4tte. Kurze Spielzeit, lasche Grafik, Soundprobleme und lustige, aber im Endeffekt doch zahnlose Mini-Games deuten auf eine etwas \u00fcbereilte Entwicklung hin. Auf der anderen Seite sind da die nette, an den Film angelehnte Story, das gro\u00dfartige Gelaber der Hauptakteure, der niedrige Preis und allgemein neues Futter f\u00fcr die darbende Adventure-Gemeinde. Von daher noch eine \u00bbWarum eigentlich nicht?\u00ab-Empfehlung an alle Adventure- und Bully-Fans da drau\u00dfen \u2013 kein Weltraumkracher, aber auch kein schwarzes Unterhaltungsloch.\n<\/div>\n<\/div>\n\n
Wertung<\/strong><\/h3>
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Pro & Kontra<\/strong><\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n
Gef\u00e4llt mir<\/h3>\n\n\n
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<\/li>\n\n\nGef\u00e4llt mir nicht<\/h3>\n\n\n
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