\u00bbDo a barrel roll!\u00ab<\/strong> \u00a0<\/p>\n \u00a0<\/p> \u00a0<\/p>\n \u00a0<\/p>\n Wo kommen eigentlich in letzter Zeit all die Simulationen und \u00bbSimulationen\u00ab her? Jahrelang war das Genre toter als von Richthofen, und mit einem mal platzt das Spielregal schier vor lauter Ace Combat, HAWX, Sturmovik, Birds of Steel, JASF und wie sie nicht alle hei\u00dfen. Gut so, f\u00fcr irgendwas haben ja viele von uns noch den einsam vor sich her summenden Flightstick auf dem Dachboden stehen! Top Gun reiht sich in dieser zischenden Staffel mittig ein: Ihm fehlt die Pracht und Abwechslung der gro\u00dfen Jungs (wie den Ace Combats), ist aber gleichzeitig auch Flugdreck wie JASF locker drei Fl\u00fcgelspitzen voraus. Am meisten punktet Entwickler Headstrong Games mit der schieren Atemlosigkeit der Action: Eine Rakete nach der anderen, Beschuss ausweichen, Ramtamtam, Hard Lock-Modus, Fassrolle, Immelmann, KAPOW – uiuiui, das geht gut ab hier, ganz besonders, wenn man die treibende Musik noch dazu rechnet. Allerdings mangelt es den Auftr\u00e4gen auf Dauer an Abwechslung, au\u00dferdem macht das Hard-Lock-System, wie sein DFM-Bruder aus Ace Combat: Assault Horizon, das Spiel sehr leicht: Von wenigen Ausnahmen abgesehen lassen sich damit alle Gegner auf gleiche Weise problemlos aus den L\u00fcften pfl\u00fccken. Nichtsdestotrotz bleibt unterm Strich ein gef\u00e4lliger Action-Kracher f\u00fcr alle, die nach Ace Combat und Co. nach ein bisschen mehr vom Gleichen oder zumindest sehr \u00c4hnlichen verlangen.<\/p><\/div><\/div> Unterhaltsamer Arcade-Rabatz, mit Schw\u00e4chen beim Missionsdesign, aber einer motivierenden Extraportion Krachbumm.<\/p><\/div><\/div> Die PC-Version bietet die leicht bessere Grafik, ist aber sonst in jeder Hinsicht identisch.<\/p><\/div><\/div> Unterhaltsamer Arcade-Rabatz, mit Schw\u00e4chen beim Missionsdesign, aber einer motivierenden Extraportion Krachbumm.<\/p><\/div><\/div>
[GUI_PLAYER(ID=73628,width=,text=26 Jahre nach dem Film ist der Highway in Richtung Danger Zone wieder ge\u00f6ffnet – wenn auch in modernisierter Form.,align=left)]Ich muss es zugeben: Meine Erwartungen an Top Gun: Hard Lock (TGHL) waren nicht gerade irre hoch. Uralte Lizenz, nicht gerade der interessanteste Entwickler (Headstrong Games, die mit House of the Dead: Overkill<\/a> oder Der Herr der Ringe: Die Abenteuer von Aragorn<\/a> keine schlechte Arbeit ablieferten, aber auch nicht f\u00fcr T\u00e4nze in den Stra\u00dfen sorgten) – eine klassische Durchschnitts-Kombination. Das Sch\u00f6ne an niedrigen Erwartungen: Man freut sich umso mehr, wenn sie deutlich \u00fcberboten werden. TGHL ist keine Offenbarung am Pad-Himmel, aber auch weit von Flugschrott wie JASF<\/a> entfernt.
Der \u00bbPad-Himmel\u00ab war schon absichtlich gew\u00e4hlt, denn mit Birds of Steel<\/a> oder noch h\u00e4rteren Simulationen hat das hier gar nichts zu tun – TGHL ist Arcade pur! Es gibt nur eine Au\u00dfenperspektive, unendlich viele Raketen und Bomben, eine selbstheilende Maschine und ein Flugmodell, das mit \u00bbBrett in der Luft\u00bb passabel umschrieben ist. Ein Flightstick wird auf keiner Plattform ben\u00f6tigt, nicht mal am PC – hier wird das 360-Pad nativ unterst\u00fctzt und empfohlen. Richtig spielhallig wird\u2019s durch das Namen gebende \u00bbHard Lock\u00ab-System, das mit dem DFM aus Ace Combat: Assault Horizon<\/a> vergleichbar ist: N\u00e4hert man sich einem Gegner von hinten, kann man ihn ab einer<\/p>\n<\/figure>\n
Ritter in der Luft<\/strong>
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Wer Top Gun kennt, der kennt auch den Soundtrack – und der ist zum Teil auch in TGHL enthalten, in Form des entspannten \u00bbTop Gun Theme\u00ab von Harold Faltermeyer. Der Rest ist sehr anders, aber auch sehr gut: Mal schrammeln E-Gitarren durch die Sph\u00e4ren, mal werden die L\u00fcfte von fetten Breakbeats durchger\u00fcttelt. Dazu gibt es jede Menge englischer Sprachausgabe, die sich im Falle der Fl\u00fcgelm\u00e4nner leider sehr oft wiederholt – \u00bbClose, but no cigar!\u00ab<\/em> oder \u00bbI feel the need… the need for speed!\u00ab<\/em> verlieren nach dem 20ten Mal irgendwie an Coolness.
Take my breath away<\/strong>
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In Sachen Kulisse hinterl\u00e4sst TGHL gemischte Gef\u00fchle. Auf der einen Seite meinen es die Entwickler mit den Effekten echt gut: Krisseliger Filter beim Nachbrenner, glei\u00dfende Sonnenstrahlen, sch\u00f6n glitzerndes Wasser, Unsch\u00e4rfen und Zeitlupen-Einsatz an allen Ecken und Enden, m\u00e4chtig gewaltige Explosionen, wechselnde Wetterbedingungen innerhalb einer Mission. Auf der anderen Seite sorgt dieser Overkill gerne auch mal f\u00fcr Konfusion, gerade der Nachbrenner-Filter ist eher h\u00e4sslich als stilvoll. Und lugt man hinter die Oberfl\u00e4che, gibt es nicht viel zu sehen: Die Landschaften sind karg und detailarm, die Ladezeiten daf\u00fcr umso l\u00e4nger. Technisch haben PC-Flieger die Nase vorn: Die Hardwareanforderungen sind niedrig, ab einer mittelschnellen Maschine bleibt die Action jederzeit fl\u00fcssig. Auf den Konsolen gibt auch meist keine Probleme, allerdings merkt man in Ausnahmesituationen (wie z.B. der Kombination Sandsturm und Nachbrenner) deutlich, wie die Framerate von fetzigen 60 auf sp\u00fcrbar uncoolere 30 sinkt.\nFazit<\/strong><\/h3>
Wertung<\/strong><\/h3>
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