Land in Aufruhr<\/strong> \u00a0<\/p> Wird ein Befehlshaber zum R\u00fcckzug gezwungen, ziehen sich auch all seine Monstertruppen zur\u00fcck. Wird er besiegt, kann sein Gefolge hingegen rekrutiert werden. Wer will, kann die Kampfhandlungen auch in die H\u00e4nde der KI legen sowie den Ablauf beschleunigen, was gerade bei entsprechender \u00dcberlegenheit sehr angenehm ist. Komplett simulierte Schnellergebnisse sind aber leider nicht m\u00f6glich. Doch sp\u00e4testens nach zw\u00f6lf Runden endet sowieso jede Schlacht. Befindet sich zu diesem Zeitpunkt eine angreifende Einheit im Schlossbereich des Verteidigers, gewinnt der Angreifer, andernfalls der Angegriffene. \u00a0<\/p>\n\n Auch wenn den \u00fcber 20 Jahre alten PlayStation-Vorg\u00e4nger heute kaum noch jemand kennen wird, ist die R\u00fcckkehr der Brigandine-Saga mit The Legend of Runersia durchaus gelungen. Zwar h\u00e4tte man sich gerade bei einer Exklusiv-Entwicklung f\u00fcr Switch eine bessere Systemanpassung sowie f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Zielgruppe zumindest deutsche Bildschirmtexte oder gar einen Mehrspielermodus gew\u00fcnscht, aber Rundentaktiker, die mit diesen Einschr\u00e4nkungen leben k\u00f6nnen und sch\u00f6ne Erinnerungen an Defender of the Crown<\/span> oder King’s Bounty<\/span> haben, werden trotzdem richtig gut unterhalten – und das dank sechs spielbarer Fraktionen mit individuellen Heerf\u00fchrern, Ausgangssituationen und Ereignissen sehr umfang- und abwechslungsreich. Es macht einfach Spa\u00df, sich um seine Truppen zu k\u00fcmmern, feindliche St\u00fctzpunkte zu erobern oder \u00fcber Quests auf Beutehatz zu gehen, auch wenn Story und Inszenierung eher auf Sparflamme kochen. Hoffentlich muss man auf den n\u00e4chsten Teil nicht wieder zwei Jahrzehnte warten…<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n Guter rundentaktischer Eroberungsfeldzug zwischen Defender of the Crown und King's Bounty.<\/p><\/div><\/div> Anzeige: Brigandine: The Legend of Runersia kaufen bei
Im Jahr 781 steht das Fantasyreich Runersia an der Schwelle eines Krieges. F\u00fcnf Nationen und ein Stammesverbund k\u00f6nnen ihre ideologischen Differenzen nicht beilegen und bereiten sich vor, das Land gewaltsam unter einem Banner zu vereinen. Fast alle Nationen verf\u00fcgen \u00fcber eine magische R\u00fcstung namens Brigandine, die einen einzigartigen Manastein beheimatet, der das jeweilige Ideal repr\u00e4sentiert: F\u00fcr das K\u00f6nigreich Norzaleo ist es die Gerechtigkeit, f\u00fcr die Theokratie Mana Saleesia die Heiligkeit, f\u00fcr den Shinobi-Stamm die Freiheit, f\u00fcr die Republik von Guimoule der Ruhm und f\u00fcr die vereinten Inseln von Mirelva das Ego, w\u00e4hrend sich das Heilige Kaiserreich Gustavo auch ohne Brigandine \u00fcber Generationen hinweg behaupten konnte.
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Zug um Zug<\/strong>
Der Feldzug verl\u00e4uft dabei stets rundenbasiert und ist in Organisations- und Kampfphasen unterteilt. In der Organisationsphase kann man Truppen erheben, modifizieren und verschieben sowie Quests annehmen, in der Kampfphase Angriffe initiieren und anschlie\u00dfend ausf\u00fchren. Die Schlachten sind ebenfalls rundenbasiert und finden auf Hexfeldkarten statt, auf denen zwei Kriegsparteien abwechselnd ihre Truppen dirigieren, um den gegnerischen Anf\u00fchrer zu bezwingen oder zum R\u00fcckzug zu bewegen. Dabei gilt es sowohl Terrainvorteile als auch elementare St\u00e4rken und Schw\u00e4chen auszunutzen. Zudem k\u00f6nnen Gegner eingekesselt und durch geschicktes Stellungsspiel in ihrer Bewegungsfreiheit behindert werden.
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Mana ist Macht<\/strong>
Siegt der Angreifer, erh\u00e4lt er aber vor allem den attackierten St\u00fctzpunkt des Unterlegenen, was nicht nur einen territorialen Zuwachs samt neuer Grenzverl\u00e4ufe bedeutet, sondern auch das in Mana bezifferte Rohstoffeinkommen pro Runde erh\u00f6ht, was wiederum zur Erhebung neuer als auch zur Unterhaltung bestehender Truppen dient. Dar\u00fcber hinaus erhalten Truppen auch Erfahrungspunkte und Stufenaufstiege. Auf bestimmten Stufen k\u00f6nnen sogar Klassenwechsel vollzogen werden. Zudem kann jede Einheit eine Reihe von Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nden anlegen, um z. B. Statuswerte oder Resistenzen zu steigern. Wer was ausr\u00fcsten kann, ist aber vor allem zu Beginn alles andere als leicht ersichtlich und mit entsprechendem Such- bzw. Zeitaufwand verbunden.
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Defender of the Crown trifft Age of Wonders<\/strong>
Die Karte Runersias beheimatet \u00fcber 40 kontrollierbare St\u00fctzpunkte, die mit mehr als hundert verschiedenen Befehlshabern und \u00fcber 50 Monsterarten bev\u00f6lkert und erobert werden k\u00f6nnen. Das Erobern der Karte erinnert an den Klassiker Defender of the Crown<\/a>, w\u00e4hrend die Kampfeins\u00e4tze eher mit Age of Wonders<\/a> vergleichbar sind. Die Spielzeit pro Eroberungsfeldzug w\u00fcrde ich je nach Schwierigkeitsgrad und Spielweise zwischen 15 und 40 Stunden beziffern. Inszenierung und Technik sind eher unspektakul\u00e4r, die Ladezeiten vor und nach Schlachten dennoch recht lang. Zudem h\u00e4tte die Schrift hier und da etwas gr\u00f6\u00dfer sein k\u00f6nnen, um vor allem im Handheld-Modus angenehmere Lesbarkeit zu bieten. Allerdings sind Bildschirmtexte lediglich auf Englisch, Sprachausgabe sogar nur auf Japanisch verf\u00fcgbar.
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Fazit<\/strong><\/h3>\n\n\n
Wertung<\/strong><\/h3>
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