Echtes Jagdgef\u00fchl wird versprochen…<\/strong> \u00a0<\/p> Jagdhunde und Bestandsverkleinerung<\/strong> \u00a0<\/p>\n\n Hunter\u2019s Trophy 2 ist vermutlich der schlechteste Ego-Shooter, den ich in den letzten f\u00fcnf Jahren spielen musste. Die Steuerung ist v\u00f6llig verhunzt und ein vern\u00fcnftiges Zielen ohne Auto-Aim so gut wie unm\u00f6glich. Neben der h\u00e4sslichsten Schrotflinte, die je Einzug in ein Spiel gehalten hat, kann der virtuelle Jagdausflug noch mit v\u00f6lligen KI-Aussetzern seitens der Fauna sowie h\u00e4sslich animiertem Gras und Klon-Jagdhunden \u201epunkten\u201c. Der sich st\u00e4ndig wiederholende Ablauf von Spurverfolgung per pedes oder mit dem Hund langweilt nach wenigen Minuten. Die furchtbaren, zum Gl\u00fcck nur sporadisch eingestreuten Railshootersequenzen werden nur noch durch den v\u00f6llig unspielbaren Schie\u00dfstand unterboten. Wer sich f\u00fcr die Faszination der Jagd interessiert und Tiere am heimischen PC schie\u00dfen m\u00f6chte, sollte sich \u00a0f\u00fcr einen US-Vertreter oder den\u00a0 The Hunter 2013 <\/a>entscheiden. Von Hunter\u2019s Trophy 2: Europa kann nur abgeraten werden. \u00a0\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n Ein schwacher Ego-Shooter im Jagdsimulationspelz mit furchtbarer Spielmechanik.<\/p><\/div><\/div> Anzeige: Hunter\u00c2\u00b4s Trophy 2: Europa kaufen bei
[GUI_PLAYER(ID=106517,width=400,text=Auf den ersten Blick wirkt Hunter’s Trophy 2 noch ganz solide. Aber auf den zweiten Blick offenbaren sich die Schw\u00e4chen..,align=right)]Wie stellt man sich landl\u00e4ufig die Jagd vor? Lange M\u00e4rsche durch die Natur, einsames Ansitzen auf dem Hochsitz, Aufst\u00f6bern des Wildes durch Hunde:\u00a0 Also vermeintlich ereignisarmes, aber atmosph\u00e4risches Durch-den-Wald-Streifen, bis man seine Beute endlich ersp\u00e4ht und mit einem gezielten Schuss zur Strecke bringt. Dann w\u00e4re da die Wahl der Waffe: Welches Gewehr eignet sich f\u00fcr welches Wild? Welche Projektile ben\u00f6tige ich f\u00fcr Damhirsche? Und wie weide ich das erlegte Tier aus?
Keine Sorge: Berufliche Vorkenntnisse oder Waidm\u00e4nnisches Wissen sind in diesem oberfl\u00e4chlichen Spiel nicht erforderlich! Auch das langsame und durchdachte Vorgehen, das die Jagd im Kern ausmacht, wird von Hunter\u2019s Trophy 2 nicht mal im Ansatz umgesetzt. Sicher, ich kann je nach Gebiet aus bis zu f\u00fcnf Flinten w\u00e4hlen, aber am Ende sind die \u00c4nderungen marginal. Die Beute gibt mir das Spiel in jedem Modus vor, die Waffenwahl beschr\u00e4nkt sich auf speziell auf diese Beute abgestimmtes Jagdger\u00e4t und die Munition kann ich nicht wechseln. Lockmittel gibt es erst gar nicht und die Tarnauswahl beschr\u00e4nkt sich auf vier Kleidungsarten. Echtes Jagdgef\u00fchl am PC? Fehlanzeige!
Call of Huntsmen \u2013 Forest Warfare<\/strong>
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Hauptaufgabe in den Jagdgebieten ist der Abschuss einer bestimmten Beute, entweder einzelnes Gro\u00dfwild oder viele Enten, Kaninchen oder Fasane. Dazu m\u00fcssen zun\u00e4chst Spuren “gefunden” werden, die auf der Minikarte idiotensicher markiert sind. Habe ich die grell gr\u00fcnen Lupenicons untersucht, muss ich aufploppenden Markern folgen, bis ich entweder eine neue Spur finde oder das Zielgebiet erreicht habe. Hier muss ich mich an meine Beute \u201eanpirschen\u201c. Diese ist aber scheinbar taub, blind und hat die Nase gerade in eine Dose mit \u00a0Ammoniak gehalten, denn die ebenfalls gut markierten Sicht- und Witterungsbereiche sind l\u00e4cherlich klein. Kurz: Waidm\u00e4nnisches Geschick wird von mir nicht verlangt. Es geht lediglich darum, den n\u00e4chsten Selbstmordfuchs abzuballern, der einem einfach so vor die F\u00fc\u00dfe l\u00e4uft, und danach den Anzeigen auf der Karte zu folgen. Und wo f\u00fchren die hin? Zum blinden Rehbock.\u00a0\n
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W\u00e4re das alles nicht schon schlimm genug, wird diese Spielmechanik in sp\u00e4teren Levels noch durch einen Jagdhund \u00a0erweitert. Dieser kann etwa drei Meter hoch springen, hat einen Wendekreis wie ein Vierzigtonner und ist genauso schlecht bedienbar\u00a0 wie sein Herrchen.\u00a0 Mit ihm muss man den Spuren folgen, die Herrchen nicht sofort erkennt und die meistens mit einem Haufen Kot beginnen. Spa\u00df macht das auch nicht und nutzt sich sp\u00e4testens nach dem zweiten Mal ab. Leider hat man ihm keine F\u00e4higkeiten wie der vierbeinigen Kampfmaschine aus Call of Duty: Ghosts<\/a> verliehen. Mit meinem kleinen Beagle ein Reh mit Kehlenbiss im Slowmotion-Takedown zu rei\u00dfen h\u00e4tte die Monotonie vielleicht kurzzeitig durchbrochen. So ist die Pirsch an Langeweile kaum zu \u00fcberbieten.
Treibjagd auf Schienen<\/strong>
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Neben der Jagdsaison, in der man f\u00fcnf Gebiete Europas bereist und verschiedene Missionen abklappert, kann man dort auch ein Wochenende verbringen. Dabei \u00e4ndert sich am Spielprinzip nichts, die Sitzung dauert nur l\u00e4nger. Wer dann immer noch nicht genug hat, kann am Schie\u00dfstand endg\u00fcltig feststellen, dass man bei Kylotonn Entertainment seine St\u00e4rken definitiv nicht im Programmieren eines pr\u00e4zisen Shooters hat.\nFazit<\/strong><\/h3>\n\n\n
Wertung<\/strong><\/h3>
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