Vorteil erkaufen?<\/strong><\/p> Einf\u00e4ltige Action und eine m\u00fcde erz\u00e4hlte Geschichte: Das Anh\u00e4ngsel der gleichnamigen Fernsehserie ist trotz sinnvoller Ans\u00e4tze eine Entt\u00e4uschung.<\/p><\/div><\/div> Einf\u00e4ltige Action und eine m\u00fcde erz\u00e4hlte Geschichte: Das Anh\u00e4ngsel der gleichnamigen Fernsehserie ist trotz sinnvoller Ans\u00e4tze eine Entt\u00e4uschung.<\/p><\/div><\/div> Einf\u00e4ltige Action und eine m\u00fcde erz\u00e4hlte Geschichte: Das Anh\u00e4ngsel der gleichnamigen Fernsehserie ist trotz sinnvoller Ans\u00e4tze eine Entt\u00e4uschung.<\/p><\/div><\/div>
Nat\u00fcrlich bietet auch Defiance einen Onlineshop an, in dem man viele Gegenst\u00e4nde mit echter statt Spielw\u00e4hrung kaufen kann. Erfahrungs- und W\u00e4hrungsboosts<\/strong> sind ebenfalls verf\u00fcgbar.
\u00c4rgerlich ist lediglich die Erweiterung des Rucksacks<\/strong>, denn der f\u00fcllt sich auch mit dem sp\u00e4ter gr\u00f6\u00dferen Inventar sehr schnell. \u00a9 4P\/Screenshot<\/div>\n<\/div>\nRammbock in den Nahkampf, erh\u00f6ht seine Schusskraft oder lenkt Feinde mit einem T\u00e4uschk\u00f6rper ab. Per Knopfdruck wechselt er dann mit seinem T\u00e4uschk\u00f6rper die Position, was in Mehrspielerk\u00e4mpfen wichtig sein kann.
Spielerisch sind diese F\u00e4higkeiten interessant \u2013 cool sind sie nicht. Wo Borderlands mal witzige, mal brachiale Kr\u00e4fte inszeniert, unterstreichen diese hier den m\u00fcden Shooter. Ob meine Standardanimation nun mit einer Waffe in die Luft schl\u00e4gt oder dieselbe Standardanimation dabei gr\u00f6\u00dferen Schaden anrichtet, ist mir jedenfalls egal. Besonders seltsam ist mein Ebenbild, der T\u00e4uschk\u00f6rper. Der l\u00e4uft nach dem Einschalten n\u00e4mlich so lange geradeaus, bis er auf ein Hindernis trifft. Meine Gegner verpulvern dann ihre Munition in dem offensichtlichen Hologramm, obwohl ich direkt vor ihren Augen auf und ab springe. H\u00e4tte Trion die Kr\u00e4fte doch wenigstens mit coolen Effekten inszeniert, damit sich der Onlinerollenspieler denken d\u00fcrfte: “Ja, Mensch… fast so schick wie Guild Wars 2!”.
SM minus 11<\/strong>
Die st\u00e4ndige Suche und Erweiterung der Ausr\u00fcstung hat sich Defiance da geschickter von Borderlands abgeschaut; immerhin ziehe ich einen Gro\u00dfteil meiner St\u00e4rke aus guten Waffen und starker R\u00fcstung. Zum einen erhalte ich nach erfolgreichen Eins\u00e4tzen neue Gegenst\u00e4nde, zum anderen verbessere ich mit dem Gebrauch eines Waffentyps meine [GUI_PLAYER(ID=94912,width=377,text=Was ist ein MMO-Shooter?)] Fertigkeiten und erweitere die Waffen um verschiedene Module. Ich darf sogar eigene Modulsch\u00e4chte anbauen. Das gelingt dem Spiel sogar besser als dem Vorbild: Ich krame nicht nur in Millionen Kisten, ich schraube selbst.
Technisch h\u00e4ngt das TV-Anh\u00e4ngsel dagegen hinterher. Von Programmfehlern abgesehen, dank denen manche Ausl\u00f6ser w\u00e4hrend einer Mission nicht funktionieren, l\u00e4uft das Spiel auf den Konsolen immer eine Note unter “fl\u00fcssig”. Auf dem PC fehlen hingegen Optionen, die \u00fcber Aufl\u00f6sung, Schatten, Bloom, Motion Blur\u00a0 sowie ein allgemeines “hoch”, “mittel” oder “niedrig” hinausgehen. Auf allen System verschwinden zudem manche Objekte, um pl\u00f6tzlich wieder aufzutauchen. Eine Br\u00fccke direkt unter meinen F\u00fc\u00dfen beherrschte dieses Spiel perfekt: sichtbar, unsichtbar, sichtbar, unsichtbar…
SM minus 4<\/strong>
Immerhin ist der Planet, auf dem ich hier gelandet bin, eine gro\u00dfe offene Erde und auch in einer ganz anderen Beziehung gibt sich Defiance als modernes Rollenspiel: Am Steuer eines Sportflitzers oder auf dem Sitz eines Quads rase ich an zahlreichen Missionen vorbei, die dynamisch auftauchen oder verschwinden. Das haucht der Welt durchaus Leben ein. Richtig d\u00e4mlich ist es nat\u00fcrlich, wenn um mich herum aus dem Nichts eine Gruppe\n<\/figure>\n
\u00c4hnlich sporadisch tauchen Kolonnen an Gegnern auf, zu deren banaler Schlachtung sich meist zahlreiche Mitspieler einfinden. Das gibt immerhin fette Beute, die \u00fcbrigens gerecht verteilt wird, da jeder nur seinen Anteil aufnehmen kann. Nicht zuletzt st\u00e4rkt das gemeinschaftliche Wegratzen den Teamgeist. Immerhin darf ich mich nach einem Knockout nicht nur selbst wiederbeleben, sondern komme auch anderen zu Hilfe. Die behalten dann ihre einmalige Notfallheilung. Falls mir andere Spieler w\u00e4hrend eines Auftrags begegnen, sind die Missionsziele zudem je nach Bedarf streng geteilt oder gemeinsam erreichbar. Wichtige Missionen sind deshalb immer verf\u00fcgbar \u2013 was der Ordnung wegen freilich keine Kunst ist, wenn lediglich Feinde get\u00f6tet und Kn\u00f6pfe gedr\u00fcckt werden, ohne dass ein Ereignis inszeniert wird.
SM minus 1<\/strong>
Wer die vielen Schie\u00dfbuden an der Seite menschlicher Mitstreiter abklappern m\u00f6chte, hat mehrere M\u00f6glichkeiten: Entweder gr\u00fcndet er bzw. sie einen Clan oder macht \u00fcber ein schnelles Men\u00fc Gleichgesinnte zu Gruppenmitgliedern. So oder mit zuf\u00e4llig gefundenen Kameraden bestreitet man auch kooperative Eins\u00e4tze, f\u00fcr die kleine Einsatzgebiete der Kampagne recycelt werden oder die in kleine von der Weltkarte abgeschiedene Bereiche f\u00fchren. Die Abwechslung is eine viel zu seltene Ausnahme – vergessenswert ist das Teamduell sechs gegen sechs: Was habe ich denn davon, mich in einem ohnehin m\u00e4\u00dfigen Shooter mit einem handels\u00fcblichen Team Deathmatch abzuqu\u00e4len?
Da warte ich lieber auf Schattenmissionen, f\u00fcr die bis zu 128 Spieler in zwei Teams aufgeteilt werden, um m\u00f6glichst viele Zielgebiete m\u00f6glichst lange zu halten. Keine Frage:\n<\/figure>\n
Minus SM<\/strong>
Und da hab’ ich noch richtig Schwein gehabt. F\u00fcr gew\u00f6hnlich dauert es n\u00e4mlich bedeutend l\u00e4nger, bis dann doch keine Partie gestartet wurde. “Warte auf 31 Spieler”, steht da mitunter eine halbe Ewigkeit, plus minus f\u00fcnf. Wenn man Gl\u00fcck hat, sind es irgendwann nur noch 19, zum Fr\u00fchst\u00fcck nach einer durchzechten Nacht vielleicht elf. Dann kann es sich nur noch um Stunden handeln, bis der Z\u00e4hler in den einstelligen Bereich f\u00e4llt \u2013 um von zwei dann wieder nach oben zu klettern.
Nein, stimmt schon: Die Schattenmissionen h\u00e4tten diesen Lizenzschnellschuss nicht gerettet. Sie k\u00f6nnten dem \u00f6den Dauerfeuer auf tumbe Missionsgegner allerdings einen Zahn ziehen. In Wirklichkeit sind die spielerischen H\u00f6hepunkte aber praktisch nicht vorhanden. Und das hat sich dieser langweilige Shooter leider selbst zu verdanken.\nFazit<\/strong><\/h3>Dabei rechne ich es Trion sogar hoch an, dass sie Onlinerollenspiel und Shooter so umfassend verbinden wollen. Dass die gro\u00dfe Welt durch dynamische Ereignisse mit ein wenig Fantasie lebendig wirkt. Dass ich schnell mit Gleichgesinnten zusammen-, Einzelg\u00e4ngern aber nie in die Quere komme. Dass ich meine Ausr\u00fcstung verbessere und meine F\u00e4higkeiten durch Learning-by-Doing st\u00e4rke und mit aus dem Nichts gegriffenen Erfahrungspunkten lediglich meine passiven Fertigkeiten erweitere. Doch das sind nur Bausteine eines gut gemeinten Fundaments, das als halbfertige Ruine stehenbleibt. Die Geschichte ist trotz ihrer Anbindung an eine brandneue TV-Serie furchtbar uninteressant, das Erscheinen vertrauter Gesichter nichtssagend und jede einzelne Mission ideenlos als Ballerbude konzipiert, dass die Luft schneller raus ist als man “Konservenshooter” rufen kann. Die Wartezeit auf die ohnehin so gut wie nie zustande kommenden Massenschlachten wird damit zur Tortur; das gleichen die witzlos zusammengesteckten kooperativen und Deathmatch-Partien nicht ansatzweise aus. Dem Shooter fehlt ohnehin das Mittendringef\u00fchl moderner Action, Spezialf\u00e4higkeiten wirken bestenfalls unspektakul\u00e4r, schlimmstenfalls d\u00e4mlich. Nein, selbst ohne Programm- und Grafikfehler w\u00e4re Defiance nicht mehr als gestreckte Langeweile.<\/div><\/div>
Wertung<\/strong><\/h3>
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