Vorteil: Handheld<\/strong> \u00a0<\/p> Die Macht der Gewohnheit<\/strong> \u00a0<\/p> Leidlich unterhaltsames Abenteuer<\/strong> \u00a0<\/p> Begrenzte Optionen<\/strong> \u00a0<\/p>\n Was f\u00fcr ein Monstrum! In punkto Umfang steckt Super Smash Bros. beinahe die gesamte Pr\u00fcgel-Konkurrenz in die Tasche. Stolze 51 Nintendo- und Videospiel-Stars warten darauf, dass man ihre aberwitzigen Attacken in zahlreichen Modi erforscht und perfektioniert. Ein richtig spannender Einzelspieler-Part fehlt zwar und im Online-Spiel gegen Fremde h\u00e4tte ich mir mehr Optionen gew\u00fcnscht. Davon abgesehen bietet das Spiel aber ein unheimlich motivierendes Gesamtpaket f\u00fcr ein herrlich albernes, variantenreiches Gemetzel. Vor allem online hat die Sucht bei mir schnell zugeschlagen. Auch die klassischen Modi, Unmengen an Sammelkram und die Experimente mit einem Mii-Krieger machen Laune. Wer nicht bis zum Wii-U-Start gegen Ende des Jahres warten will, bekommt schon auf dem 3DS ein herrliches Pr\u00fcgelfest!<\/p><\/div><\/div> Herrlich durchgeknalltes Comic-Gemetzel mit riesigem Umfang und adrenalingeladenen Mehrspieler-K\u00e4mpfen.<\/p><\/div><\/div> Anzeige: Super Smash Bros [3DS Download Code] kaufen bei
3DS-Besitzer sind wieder mal im Vorteil: W\u00e4hrend Wii-U-Spieler noch bis Ende des Jahres warten m\u00fcssen (ein Datum steht noch nicht fest), startet Super Smash Bros. auf dem 3DS schon am kommenden Donnerstag durch. \u00c4hnlich wie in Mario Kart 8 k\u00e4mpft ein Aufgebot aus Videospiel-Allstars um Ruhm und Ehre, hier geht es aber nat\u00fcrlich handfester zur Sache. Bis zu vier Spieler d\u00fcrfen sich im Netz oder lokal ins Get\u00fcmmel st\u00fcrzen. Entweder \u00e4rgert man sein Gegen\u00fcber als Einzelk\u00e4mpfer oder man stellt in Zweierteams die Freundschaft auf die Probe.
Um das Chaos perfekt zu machen, funkt auch noch die Umgebung dazwischen. Die Entwickler haben Unmengen herrlich alberner Ideen verwirklicht: Mal krachen Baukl\u00f6tze und anderes Ger\u00fcmpel von der Decke (auf die Schatten achten!) oder Hundewelpen versperren den Blick und schlecken die Kamera ab. Bei Neuzugang Pac-Man geht es sogar in einem stylischen Labyrinth zur Sache. In Kirbys alter GameBoy-Welt landet man pl\u00f6tzlich hinter den fetten grauen Bildschirm-Balken, weil die Welt ohne Erbarmen weiter scrollt.
T\u00f6dlicher Abgrund des Todes<\/strong>
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Die Steuerung wirkt zu Beginn wieder recht eigenwillig. Neulinge schliddern vermutlich erst einmal verwundert durch den Ring, weil die Figuren bei vollem Schiebepad-Ausschlag wie von der Tarantel gestochen lossprinten. Etwas seltsam wirkt auch die \u00dcberbelegung des A-Knopfes, mit dem man den Gro\u00dfteil der Attacken startet, Extras aufhebt, sie einsetzt und vieles mehr. Schade, dass Nintendo und Co-Entwickler Bandai Namco die Chance nicht genutzt haben, um die Eingaben sinnvoller auf die 3DS-Kn\u00f6pfen zu verteilen. Andererseits verlangt man dem Spieler so ein wenig Feingef\u00fchl ab – in anderen Pr\u00fcgelspielen lassen sich die Attacken schlie\u00dflich auch nicht einfach auf Knopfdruck abspulen.\n
Nach ein paar Minuten hat man die Bewegung ohnehin wieder intus und dann lernt man ihre Vorteile im blitzschnellen Kampf zu sch\u00e4tzen. Anders als in ernsthafteren Pr\u00fcglern wie Killer Instinct<\/a> kommt es nicht so sehr auf das virtuose Abspulen von Button-Kombinationen und Kombos an. Stattdessen sollte man in brenzligen Situationen blitzschnell die passende Antwort parat haben. Dieser Umstand und die \u00fcberschaubare Zahl an Attacken macht das Spiel so spannend f\u00fcr Einsteiger: Wer die Grundlagen verinnerlicht, kann schon nach einigen Minuten halbwegs mithalten und zumindest manchmal einen Sieg einfahren. Dank der tollen Balance gibt es aber auch f\u00fcr alte Hasen gen\u00fcgend M\u00f6glichkeiten, ihr K\u00f6nnen zu perfektionieren. Auf dem ersten 3DS-Modell leidet in hektischen Momenten manchmal die \u00dcbersicht \u2013 doch auch dieses Problem f\u00e4llt nach ein paar Stunden kaum noch auf.
Das Coolste am Spiel sind nat\u00fcrlich wieder die vielen v\u00f6llig \u00fcbertriebenen Spezial-Attacken: Fox z.B. walzt pl\u00f6tzlich in einem futuristischen Panzer \u00fcber die Plattformen und mein Liebling Pac-Man verwandelt sich nach dem Einsammeln eines Smash-Balls in eine gigantische mampfende Retro-Scheibe, welche sich frei schwebend und laut fiepsend durch die Gegner frisst. Die Auswahl der \u00fcbrigen Neulinge wirkt ein wenig seltsam, im Kampf bieten die meisten aber eine angenehme Abwechslung. Bayonetta fehlt z.B., mit dabei sind dagegen die Wii-Fit-Trainerin, welche in wahrsten Sinne des Wortes durch die Arena turnt. Per \u201eSonnengru\u00df\u201c l\u00e4dt sie eine fette gelbe Energie-Kugel auf, welche sich auch aufsparen und sp\u00e4ter abfeuern l\u00e4sst.
Gastauftritte von Sega, Namco & Co<\/strong>
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Nicht nur bei der K\u00e4mpferriege stimmt die Auswahl. Es gibt unheimlich viel geheime Extras, Meilensteine, Sammelkram und Troph\u00e4en zum Freischalten. Zu Beginn wird man fast vom \u00fcppigen Angebot erschlagen – unter anderem, weil man sich erst einmal durch die verschachtelten Men\u00fcs w\u00fchlen muss, um alles zu entdecken. Der Umfang von Super Smash Bros. \u00fcbertrumpft Vorg\u00e4nger und Konkurrenztitel bei weitem: Super Smash Bros. Brawl<\/a> z.B. bot \u201enur\u201c 36 Figuren, Sonys Konkurrenzspiel PlayStation AllStars 24 Krieger.
\u00dcberw\u00e4ltigende Vielfalt<\/strong>
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Im Zentrum stehen die Smash-Abenteuer: Zun\u00e4chst k\u00e4mpft man sich im Alleingang durch scrollende Labyrinthe aus unterschiedlichen Spielwelten, die von allerlei herumwuselnden kleinen und fetten Gegnern bev\u00f6lkert werden. Hat man gen\u00fcgend davon aus dem Weg gepr\u00fcgelt, p\u00e4ppelt man seinen Charakter mit allerlei \u201eVerst\u00e4rkern\u201c auf, welche Statuswerte wie Schlag- und Sprungkraft, Geschwindigkeit oder Abwehr aufmotzen. Auch einige \u201eZusatz-Items\u201c lassen sich ausr\u00fcsten, darunter z.B. ein Laserschwert, ein fetter Energiestrahl oder Heiltr\u00e4nke. Zum Schluss kommt es dann zum klassischen Showdown in der Arena \u2013 entweder gegen drei starke KI-Gegner oder gegen verbundene Freunde. Einige der Modi lassen sich schlie\u00dflich kooperativ bestreiten. Im Hintergrund erklingen derweil geliebte Soundtrack-Klassiker der Spiel-Universen, welche sich allesamt im Sound-Men\u00fc abspielen lassen.\n
Mich haben die Smash-Abenteuer nur bedingt unterhalten. Das Aufmotzen und die zahlreichen Gegner sorgen zwar f\u00fcr Abwechslung, doch die hektische, auf Arenen zugeschnittene Handhabung will einfach nicht so recht zum seitlich scrollenden Pr\u00fcgelspiel passen.
Deutlich mehr Spa\u00df machen die klassischen Modi. Vor allem die Reise \u00fcber die Karte mit frei w\u00e4hlbaren Abzweigungen und Duellen gegen st\u00e4rker werdende Widersacher hat mich motiviert \u2013 vor allem, weil ich hier vor dem Match wagemutig den Schwierigkeitsgrad aufdrehen und mehr Bares einsetzen kann. Die M\u00fcnzen lassen sich sp\u00e4ter z.B. in fehlende Troph\u00e4en investieren.
Brutalo-Mii Marke Eigenbau<\/strong>
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Der Online-Part hat mich am l\u00e4ngsten an den 3DS gefesselt: Die f\u00fcr den Spieler unsichtbare K\u00f6nnens-Stufe scheint in der Spieler-Vermittlung gut zu funktionieren. Der Gro\u00dfteil meiner bisherigen K\u00e4mpfe verlief richtig spannend. Die Vierer-Matches im lockeren \u201eGepl\u00e4nkel\u201c (auf Wunsch auch in Zweierteams) sorgen f\u00fcr unbeschwertes Gemetzel \u2013 hier kann man sich einfach austoben, um die Figuren kennenzulernen.
Hart oder zart?<\/strong>
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Schade, dass in den beiden \u00f6ffentlichen Online-Varianten so wenige Optionen zur Wahl stehen \u2013 die Arena wird z.B. per Zufallsprinzip ausgew\u00e4hlt. Wer mehr Rahmenbedingungen vorgeben m\u00f6chte, muss auf das Spiel gegen Freunde ausweichen, dort wimmelt es nur so vor Optionen. Ein starker D\u00e4mpfer f\u00fcr die Motivation ist auch das Fehlen von Bestenlisten oder spannender Herausforderungen gegen Freunde. Es gibt zwar ein sichtbares F\u00e4higkeits-Level – die so genannte Smash-Fertigkeit – diese Zahl zeigt allerdings nur an, vor wie vielen anderen Spielern man weltweit in diversen Modi liegt.<\/p>\n
Au\u00dferdem fehlt eine Begrenzung der Gegner auf Region oder Kontinent; statt Voice-Chat werden nur einfache Textnachrichten angeboten. F\u00fcr ein Handheld-Spiel gehen die Online-M\u00f6glichkeiten trotzdem in Ordnung \u2013 schlie\u00dflich sollte man die begrenzte Spielerzahl nicht durch zu viele Wahlm\u00f6glichkeiten zerstreuen. F\u00fcr die Wii-U-Version sollte Nintendo aber deutlich nachlegen.\n<\/figure>\n
Sauberer Netzcode?<\/strong>
Technisch liefen meine Matches bislang meist erfreulich fl\u00fcssig. Gelegentlich kam es aber auch zu deutlich sp\u00fcrbaren Lags und Geschwindigkeitseinbr\u00fcchen. Da momentan fast nur Japaner und US-Amerikaner online sind, k\u00f6nnte das aber auch an der Entfernung gelegen haben. Allzu weit kann ich mich in diesem Punkt also noch nicht aus dem Fenster lehnen. Ich hoffe darauf, dass man nach dem Europa-Start haupts\u00e4chlich lokale Gegner vermittelt bekommt. Wer seine Glanzleistungen verewigen will, kann \u00fcbrigens Videos oder Screenshots aufzeichnen. Wer sich im Internet die Matches anderer Spieler live anschaut, kann sogar auf den Ausgang wetten, um zus\u00e4tzliche Gewinne einzustreichen.\nFazit<\/strong><\/h3>
Wertung<\/strong><\/h3>
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